1. Caching
- HTTP-Cache aktivieren, damit gleiche Seiten nicht immer neu berechnet werden
- Object-Cache über Redis statt Dateisystem
- Bei internationalem Publikum ein CDN vorschalten
2. Datenbank
- Regelmäßig optimieren und alte Datenbestände aufräumen
- Häufig abgefragte Felder indizieren
- Langsame Abfragen protokollieren und gezielt angehen
3. Bilder
Bilder machen meist den größten Teil des übertragenen Datenvolumens aus. Komprimieren, in passenden Größen ausliefern, moderne Formate wie WebP nutzen und alles unterhalb des sichtbaren Bereichs verzögert laden.
4. Frontend-Ressourcen
- JavaScript und CSS minimieren und bündeln
- Skripte asynchron laden, wo es möglich ist
- Ungenutztes CSS entfernen – vor allem aus alten Theme-Anpassungen
5. Server
- PHP-OPcache aktivieren
- Reverse Proxy wie Varnish für zusätzliches Caching
- HTTP/2 oder HTTP/3 nutzen
- Hosting wählen, das auf Shopware ausgelegt ist – nicht das günstigste Webpaket
6. Plugins
Erfahrungsgemäß der unterschätzteste Punkt. Jedes Plugin lädt eigene Ressourcen und hängt sich in Abläufe ein. Deinstallieren Sie, was Sie nicht brauchen, und messen Sie nach jeder Installation nach.
7. Messen statt raten
Richten Sie eine laufende Messung ein und prüfen Sie regelmäßig gegen echte Nutzerdaten. Ohne Messwerte optimiert man an Stellen, die niemand bemerkt.
Fazit
Die größten Sprünge kommen fast immer aus drei Ecken: Bilder, Plugins und Server-Konfiguration. Fangen Sie dort an, bevor Sie in Feinheiten investieren.
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